[Archiv] News bis 31.12.2021

KI.KA-Affäre (VI): Künftig „nicht nur formales, sondern wirksames Vier-Augen-Prinzip“

Der ZDF-ARD-Gemein­schafts­sender KI.KA habe die Zahlungs­be­rech­ti­gungen verändert, die es seinem unter Betrugs­ver­dacht stehenden Mitar­beiter ermög­licht hatten, insgesamt rund sieben Mio Euro zu verun­treuen, schreibt Nina Kirst bei Kress online. Künftig seien Beauf­tragung und Abrechnung von Leistungen strikt getrennt. „Damit werden wir nicht nur ein formales, sondern auch ein wirksames Vier-Augen-Prinzip durch­setzen“, habe KI.KA-Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp gesagt. Der HR/ZDF-Revisi­ons­be­richt habe das bereits 2009 gefordert. Seit 14. Dezember laufe eine gemeinsame Revision von MDR und ZDF zu dem Fall, für den 17. Januar seien Sonder­sit­zungen des MDR-Rundfunkrats und -Verwal­tungsrats angesetzt: Mitar­beiter gekündigt, sieben Mio Euro Schaden (frei zugänglich)