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KiKA-Affäre: Kottkamp mit Vorwürfen gegen MDR

Der Betrugs­skandal beim Kinder­kanal nehme kein Ende, schreibt Timo Niemeier bei Kress online. Der Mitte März geschasste Programm­ge­schäfts­führer Steffen Kottkamp habe sich jetzt im „Spiegel“ zu Wort gemeldet und Vorwürfe gegen den MDR erhoben: So sei es jahrelang gängige Praxis gewesen, dass eine KiKa-Stelle für die Buchhaltung für die MDR-Programm­di­rektion zweck­ent­fremdet wurde. Was jedoch viel schwerer wiege, sei die Tatsache, dass dadurch „ein effek­tives Controlling und die Möglichkeit auf Aufde­ckung der krimi­nellen Machen­schaften aktiv unter­bunden“ worden sei. Ein Sprecher des MDR habe dem Nachrich­ten­ma­gazin zwar bestätigt, dass die Stelle über Jahre hinweg für KiKa und MDR verwendet worden sei, was aber noch vor dem Bekannt­werden des Betrugs­skandals entdeckt und abgeschaltet worden sei. Kottkamp dagegen sage, die Stelle sei erst nach der Selbst­an­zeige eines Produ­zenten umgewidmet worden: Ex-KiKa-Chef Kottkamp wehrt sich im Betrugs­skandal: „MDR hat die Möglichkeit zur Aufde­ckung aktiv unter­bunden“ (frei zugänglich)