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Pressemitteilung

Konferenz „Financing & Brands“: Kulturelle und ökonomische Herausforderungen der animierten Familienunterhaltung in Europa

Berlin, 30. März 2012 – Bei der Konferenz „Financing & Brands“, die in Koope­ration mit der Produ­zen­ten­al­lianz am Mittwoch den 9. Mai im Rahmen des Animation Production Day in Stuttgart statt­findet, werden die kultu­rellen und ökono­mi­schen Heraus­for­de­rungen der animierten Famili­en­un­ter­haltung in Europa thema­ti­siert. Keynotes werden von Peter Dinges (Vorstand der Filmför­de­rungs­an­stalt), Henrik Bo Nielsen (Geschäfts­führer des Danish Film Institute) und Peter Boudgoust (Intendant des Südwest­rund­funks) gehalten. Bei der anschlie­ßenden Podiums­dis­kussion disku­tieren Filmfi­nan­zie­rungs- und Filmför­de­rungs­experten und Sender­ver­treter aus Dänemark, Deutschland, Frank­reich und Großbri­tannien u.a. folgende Fragen:

–   Wie und warum ist es Ländern wie Frank­reich, Dänemark und anderen gelungen, eine starke und vielfältige Anima­ti­ons­branche als Teil einer eigenen Kinder­me­di­en­kultur zu etablieren?

–   Welche Förder­me­cha­nismen und Finan­zie­rungs­mo­delle gibt es dort?

–   Welche kultu­rellen, politi­schen und wirtschaft­lichen Weichen­stel­lungen sind notwendig, um auch die deutsche Kinder­me­di­en­kultur zu stärken und die Anima­ti­ons­branche so aufzu­stellen, dass sie ihre Marken, Inhalte und Konzepte national und inter­na­tional verwerten kann?

„Anima­ti­ons­sen­dungen bei den auf Kinder und Jugend­liche spezia­li­sierten Sendern in Deutschland sind nur selten einhei­mi­scher Herkunft“, merkt Jan Bonath, Vorstands­vor­sit­zender der Produ­zen­ten­al­lianz-Sektion Animation, an: „Die Studie ‚Kino- und Fernseh­pro­duk­tionen für Kinder und Jugend­liche in Deutschland – Daten und Fakten 2005–2010‘, hat gezeigt, dass zum Beispiel beim öffentlich-recht­lichen KI.KA der Anteil von erstaus­ge­strahlten Anima­ti­ons­pro­duk­tionen deutscher Herkunft im Jahr 2009 unter 10 % gelegen hat. Der rege Zuspruch zur Konferenz lässt mich hoffen, dass dieses starke Missver­hältnis erkannt ist und sich alle Akteure gemeinsam um Lösungs­mög­lich­keiten bemühen.“

Weitere Infor­ma­tionen zur Konferenz „Financing & Brands“:
http://www.animationproductionday.de/Programm/Konferenz_Text

Die Allianz Deutscher Produ­zenten – Film & Fernsehen ist die maßgeb­liche Inter­es­sen­ver­tretung der deutschen Produ­zenten von Film-, Fernseh- und anderen audio­vi­su­ellen Werken. Sie vereint ca. 210 Produk­ti­ons­un­ter­nehmen aus den Bereichen Animation, Kinofilm, TV-Enter­tainment, TV-Fiktion, Werbung und Dokumen­tation.