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„Krasser Fall von Schleichwerbung“ im MDR

Der MDR müsse sich erneut mit einem krassen Fall von Schleich­werbung befassen, schreibt Matthias Thieme in der Frank­furter Rundschau. In der vom MDR produ­zierten „Starparade der Volks­musik war eine Fachwerkhaus-Kulisse „erstaunlich konkret“ mit „Heyde Keramik“ beschriftet: „Immer wieder schwenkte die Kamera darüber, allein als Volks­mu­sik­ve­teran Tom Astor sang, rückte ,Heyde Keramik‘ viele Male ins Bild. Auch als später die „Ursprung Buam‘ ihr Bestes gaben, durfte der Name der Firma im Hinter­grund nicht fehlen.“

Die Sendung sei ein Zusam­men­schnitt, der Teil mit der Schleich­werbung stamme von 1999, schreibt Thieme weiter und zitiert den MDR-Sprecher Dirk Thäri­schen: „Nach damaligen Regelungen war das produk­ti­ons­tech­nisch und für die Ausstrahlung völlig in Ordnung“, erst seit 2005 seien die Richt­linien geändert worden: „Journa­lis­tisch einge­bunden“ (frei zugänglich)