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Künftig kein Geo-Blocking für Online-Abos mehr

Verbraucher in Europa könnten auf ihre Online-Abos für Filme oder Video­spiele schon bald auch auf Reisen unein­ge­schränkt zugreifen, berichtet die Hanno­versche Allge­meine Zeitung und zitiert den zustän­digen EU-Kommissar Andrus Ansip: „Wer zuhause seine Lieblings­serien, Musik und Sport­er­eig­nisse abonniert hat, wird diese nun auch auf Reisen in Europa anschauen und anhören können“. Bislang sei ein grenz­über­schrei­tender Zugriff oftmals wegen des urheber­recht­lichen Schutzes durch sogenanntes Geoblo­cking verhindert worden: EU ermög­licht grenz­über­grei­fende Internet-Abos (frei zugänglich)

Der Verord­nungs­entwurf sehe vor, dass Anbieter von Online-Inhal­te­diensten künftig das Wohnsitzland des Abonnenten feststellen werden und sich dabei auf dessen Zahlungs­an­gaben oder den bestehenden Vertrag über den Inter­net­an­schluss stützen oder die IP-Adresse überprüfen, berichtet das Institut für Urheber- und Medien­recht. Der für den digitalen Binnen­markt zuständige Vizeprä­sident Anders Ansip habe die Einigung als einen „weiteren wichtigen Schritt zur Besei­tigung von Hinder­nissen im digitalen Binnen­markt“ bezeichnet: EU: Verord­nungs­entwurf für besseren grenz­über­schrei­tenden Zugang zu Online-Abonne­ments (frei zugänglich)

Zur Presse­mit­teilung der EU-Kommission: Digitaler Binnen­markt: EU-Verhand­lungs­führer einigen sich auf neue Vorschriften, damit Europäer Online-Inhalte auf Reisen grenz­über­schreitend nutzen können (frei zugänglich)