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Kürzung des DFFF: „Alarmierendes Signal“

Für Kultur­staats­mi­nister Neumann sei der Deutschen Filmför­der­fonds (DFFF) einst eine „Herzens­an­ge­le­genheit“ gewesen, schreibt Anke Westphal in der Berliner Zeitung. Unter Neumanns Regie seien die Förder­mittel konse­quent aufge­stockt worden, um aus Deutschland einen attrak­tiven Produk­ti­ons­standort zu machen. Nun aber solle er wieder geschrumpft werden. Der Haushalts­entwurf für 2014 besage, dass für 2014 nur noch 60 Millionen Euro bereit­ständen. Wenn der DFFF aber nun noch schneller ausge­schöpft ist, würden Regis­seure wie George Clooney oder Wes Anderson zum Dreh in andere europäische Staaten ausweichen, „die als Standort erbittert konkur­rieren mit Deutschland“. Erst während der Berlinale im Februar habe Kultur­staats­mi­nis­terin Monika Grütters erklärt, „man wolle zumindest bei der Förde­rungs­summe von 70 Millionen bleiben“. Das „alarmie­rende Signal“ der Kürzung lasse ahnen, dass der Bund auch an anderer Stelle seine Förderung kürzen wird: Deutschland ohne Clooney? (frei zugänglich)