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Länderchefs beschließen Neuordnung der Rundfunkgebühren

Die Konferenz der Minis­ter­prä­si­denten der Länder habe am 21. Oktober grünes Licht für das neu geplante Finan­zie­rungs­modell für den öffentlich-recht­lichen Rundfunk gegeben, meldet Filmecho/Filmwoche. Die bisher auf Geräte­basis bezogene Rundfunk­gebühr solle ab 2013 auf eine pauschale Abgabe pro Haushalt umgestellt werden: Grünes Licht von Minis­ter­prä­si­denten für neues Rundfunk­ge­bühren-Modell (frei zugänglich)

Mit dem neuen Modell müssten Haushalte künftig auch dann Rundfunk­ge­bühren zahlen, wenn sie gar keinen Fernseher und kein Radio haben, heißt es bei Spiegel online. Der neue Beitrag solle nicht über der bishe­rigen Gebühr von 17,98 Euro liegen. Sachsens Minis­ter­prä­sident Stanislaw Tillich (CDU) erkenne in der Neure­gelung „erstaun­li­cher­weise“ einen Spar-Auftrag. Experten schätzen, dass das Gebüh­ren­auf­kommen unver­ändert bei knapp 7,5 Milli­arden Euro bleiben wird. Wegen des Trends zu Single-Haushalten sei aber damit zu rechnen, dass die Zahl der derzeit rund 40 Millionen Haushalte sich in den kommenden Jahren erhöhen wird – und damit auch das Gebüh­ren­auf­kommen: Minis­ter­prä­si­denten winken Haushalts­abgabe durch (frei zugänglich)

„Trübe Aussichten für den deutschen Sport“sieht Zeit online. Auf ihrer Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­ferenz in Magdeburg hätten die Länder­chefs das Aus für das Programm­spon­soring in ARD und ZDF ab 20.00 Uhr einge­leitet und die Strei­chung der „für den Sport so wichtigen Einnah­me­quelle“ in dem neuen Rundfunk­staats­vertrag ab 2013 für Sonn- und Feiertage beschlossen. Nur bei Großver­an­stal­tungen solle Programm­spon­soring erlaubt bleiben: Länder­chefs leiten Aus für Programm­spon­soring ein (frei zugänglich)

Am heutigen Freitag wollten die Minis­ter­prä­si­denten in Magdeburg weitere Details der Gebüh­ren­reform vorstellen, berichtet die Süddeutsche zeitung. Die Länder hätten sich bereits im Juni auf Eckpunkte für das neue Finan­zie­rungs­modell geeinigt. Der Entwurf des Staats­ver­trags solle nun den Landes­par­la­menten zur Infor­mation vorgelegt und am 15.Dezember unter­zeichnet werden: Wenn die GEZ nicht mehr klingelt (frei zugänglich)

Zur Presse­mit­teilung auf den Seiten der Staats­kanzlei Rheinland-Pfalz: Verträg­liche Lösung bei Rundfunk­gebühr (frei zugänglich)