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Martin Moszkowicz: „Warum eine Zwangslizenz für Filme im Netz falsch wäre“

Vor einer Woche hat der Drehbuch­autor und Regisseur Fred Breiners­dorfer in der Süddeut­schen Zeitung den Gesetz­geber aufge­fordert, „mir meine eigenen Inter­net­rechte gegen Vergütung abzunehmen und mich dabei bitte nicht um Erlaubnis zu fragen. Ich fordere eine umfas­sende Zwangs­lizenz für Filme im Internet.“ Heute bringt die SZ eine Erwiderung von Martin Moszkowicz, in der er erklärt, warum eine Zwangs­lizenz für Filme im Netz falsch wäre: Fred Breiners­dorfer habe das Problem zutreffend beschrieben, ziehe jedoch die falschen Schlüsse. „Für seine Idee einer staat­lichen Zwangs­lizenz, durch die jedermann berechtigt würde, jedes beliebige Werk online anzubieten, verbunden mit der Verpflichtung, einen Teil der einge­nom­menen Werbe­erlöse an Urheber und Rechte­inhaber abzurechnen, definiert er einen klaren Zweck – sie soll den illegalen Markt austrocknen. Dieses Ziel würde jedoch erstens mit Sicherheit verfehlt. Und zweitens würde dem legalen digitalen Markt damit die Existenz­grundlage entzogen“: Die große Verzweiflung (SZ vom 21.10.2013, Feuil­leton)