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#MeToo-Debatte / Beschwerdestelle Filmbranche in Deutschland / Catherine Deneuve

Nach den öffent­lichen Vorwürfen gegen den Regisseur Dieter Wedel nehme die #MeToo-Debatte auch in Deutschland Fahrt auf, so auf t-online.de zu lesen. Der Vize-Chef des Bundes­ver­bands Schau­spiel, Hans-Werner Meyer, spricht über sexuellen Missbrauch und Castings unter vier Augen. Meyer fordert einen "Verhal­tens­kodex, was in einer Casting-Situation, am Set, bei Proben in Ordnung ist und was nicht." Er äußert sich auch in Details zur geplanten Branchen-Beschwer­de­stelle und kündigt ein Treffen mit dem Bundes­mi­nis­terium für Kultur und Medien an. Weiterhin betont er, es sei "ja so wichtig, dass durch die Einrichtung einer Beschwer­de­stelle das Ganze in insti­tu­tio­nelle Bahnen geleitet" werde. Und weiter: "Keine Betroffene und kein Betrof­fener sollte gezwungen sein, an die Öffent­lichkeit zu gehen, um gehört zu werden. Der öffent­liche Pranger ist nicht das geeignete Instrument, um über Schuld und Strafe der Täter zu urteilen. Das sollte Aufgabe der Justiz bleiben. Da haben auch die Medien eine Verant­wortung, ihrer Infor­ma­ti­ons­pflicht trotz Quoten­drucks mit der nötigen journa­lis­ti­schen Sorgfalt nachzu­kommen."  "Sexuelle Beläs­tigung galt lange als Kavaliers­delikt"

Deutsche Welle: Nach ihrer Kritik an Folgen der #MeToo-Debatte habe sich die franzö­sische Filmdiva persönlich an die Opfer sexueller Gewalt gewandt, berichtet die Deutsche Welle. Von ihrer umstrit­tenen Position wolle Catherine Deneuve aber keineswegs abrücken. #MeToo-Debatte: Deneuve entschuldigt sich

(alle frei zugänglich)

Süddeutsche Zeitung: Seit dem Skandal um Harvey Weinstein sei sexuelle Gewalt in vielen Ländern ein beherr­schendes Thema – doch werde damit ganz unter­schiedlich umgegangen. Teils würden Gesetze verschärft, teils sei die Debatte schon ermattet. Wie die Welt über #MeToo disku­tiert

nicht frei zugänglich  (SZ vom 14.1.2018, Gesell­schaftsteil)