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Nachfrage groß, Konkurrenz Streamingplattformen: Fünf skandinavische Länder weiten Serienkooperation- und produktion aus

Silke Bigalke schreibt in der Süddeut­schen Zeitung über skandi­na­vische Sender, die mit dem Genre Nordic Noir etwas erfunden haben, und sich damit gegen Netflix, HBO und Amazon zusam­mentun. Die Öffentlich-Recht­lichen aus fünf Ländern wollen zwölf Fernseh­serien in zwölf Monaten gemeinsam produ­zieren und finan­zieren. Unter dem Namen „Nordvision" präsen­tiert sich dieser Zusam­men­schluss und beteiligt sind Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island.

Jeder der betei­ligten Sender aus den fünf Ländern werde bis zu drei Serien im Jahr herstellen und die anderen Länder­sender verpflichten sich jeweils, zur Kopro­duktion. Auch die Rechte würden neu geregelt werden, was für die Streaming-Platt­formen der Sender wichtig sei. Aus den bisher 30 Tagen hätten sich die nordi­schen Sender „nun auf ein Jahr geeinigt.“ Ihre Zuschauer sind stärker als anderswo daran gewöhnt, dass ihnen Serien auf Abruf zur Verfügung stehen. "Leute unter 40, vor allem in den nordi­schen Ländern, wollen kein Fernsehen mehr schauen", so Henrik Hartmann, General­se­kretär von Nordvision. Serien bis zum Frühstück

(SZ, 7.5.10, Medienteil, nicht frei zugänglich)

Die Welt: Der Schau­spieler Mikkel Boe Følsgaard sieht für den heutigen Erfolg der dänische Filmin­dustrie „ganz klar die Dogma-Bewegung, die 1995 mit Lars von Trier und Thomas Vinterberg ihren Anfang nahm und Dänemark zum Nabel des neuen, europäi­schen Kinos machte. Sie predigten einen minima­lis­ti­schen Film ohne Musik, Requi­siten und Spezi­al­ef­fekte.“ Der Schau­spieler weiter: „Von Trier und Vinterberg haben uns gelehrt, wie man sich auf das Wesent­liche im Film konzen­triert und das Ganze auch noch mit wenig Geld umsetzt“ Mikkel Boe Følsgaard – Das Gesicht des dänischen Filmerfolgs

(frei zugänglich)