Skip to main content
News

Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten: Sie verwandeln ihre noch große Reichweite nicht in nutzbare „Kundenbeziehungen“

Lineare Inhalte sind für ARD & Co. wichtig – techno­lo­gische Innova­tionen wichtiger. Ein Beitrag von Markus Heidmeier im Tages­spiegel:

Es sei eine „asymme­trische Ausein­an­der­setzung mit Global Playern wie Google, Facebook oder Amazon“ so Heidmeier und die öffentlich-recht­lichen Rundfunk­an­stalten würden „immer schneller den Anschluss“ verlieren. „Das Publikum wandert in Netzwerke und zu Strea­ming­diensten ab, die ihre millio­nen­fachen Kunden­be­zie­hungen nutzen, um Angebote rasant zu optimieren und Oligopole aufzu­bauen. Das hat drei Gründe und eine drama­tische Konse­quenz: Erstens sind die Inves­ti­tionen von ARD und ZDF in techno­lo­gische Innova­tionen viel zu gering, zweitens verwandeln die Rundfunk­an­bieter ihre noch große Reich­weite nicht in nutzbare „Kunden­be­zie­hungen“ und drittens verfügen die Rundfunk­an­stalten nicht über die Organi­sa­ti­onsform, in der schnelles innova­tives Denken und Entwi­ckeln zu innova­tiven Struk­turen oder Produkten führt. Das könnte am Ende binnen weniger Jahre zu einer Irrelevanz der öffentlich-recht­lichen Medien führen – und damit zu einer Medienwelt, in der der Kampf um Aufmerk­samkeit alles, die gesell­schaft­liche Relevanz der Infor­mation aber unbedeutend ist.“ Zum vollstän­digen Artikel: Das Ende der Zukunfts­si­mu­lation

(frei zugänglich)