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Politische Querelen um ZDF-Chefredakteur Bender

Die Union wolle ihren Einfluss beim ZDF nutzen, damit der Vertrag des „gefühlt roten“ Chefre­dak­teurs Nikolaus Brender nicht über 2010 verlängert wird, schreibt Steffen Grimberg in der tages­zeitung: Murks in Mainz (frei zugänglich)

Politiker jeder Couler rechneten den öffentlich-recht­lichen Rundfunk zu ihrem Macht­be­reich, hatte Michael Hanfeld bereits Dienstag in der Frank­furter Allge­meinen geschrieben, „das kann man nun sehen, da es darum geht, ob Nikolaus Brender Chefre­dakteur des ZDF bleiben kann oder nicht“. Brender weigere sich standhaft, mit den politi­schen Freun­des­kreisen des Fernsehrats Tuchfühlung aufzu­nehmen, statt­dessen beziehe er bei jeder Gelegenheit Position, wenn es um Grund­sätz­liches geht, um die Trennung von Werbung und Journa­lismus, um den Kampf gegen Doping im Sport und um die Unabhän­gigkeit von politi­scher Einfluss­nahme: Mit dem Zweiten schwarz sehen (frei zugänglich)