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Product Placement: Geplante teilweise Freigabe in der Kritik

Mehrere Medien­ver­bände und Verbrau­cher­schützer hätten die Absicht der Bundes­länder kriti­siert, bezahlte Produkt­plat­zie­rungen in Fernseh­sen­dungen teilweise zuzulassen, berichtet epd Medien. Durch die Legali­sierung des sogenannten Product-Place­ments verlören alle Medien, nicht nur das Fernsehen, „da ihre Glaub­wür­digkeit aufs Spiel gesetzt wird“, habe der Haupt­ge­schäfts­führer des Bundes­ver­bands Deutscher Zeitungs­ver­leger (BDZV), Dietmar Wolff, am 3. April in Berlin gesagt. „Journa­lismus darf nicht käuflich werden“, habe der Vorstand des Verbrau­cher­zen­trale Bundes­verband, Gerd Billen, gewarnt: Geplante Lockerung des Schleich­wer­be­verbots in der Kritik (frei zugänglich)

Bereits am Freitag hatte sich der Verband der Drehbuch­au­toren gegen Product Placement ausge­sprochen und die Präsi­dentin des europäi­schen Autoren­ver­bandes FSE, Christina Kallas zitiert: Sollte Product Placement erlaubt sein, würden „die Inhalte europäi­scher drama­ti­scher Werke von Firmen bestimmt, die ihre Produkte bewerben wollen, und nicht von europäi­schen Redak­teuren, Produ­zenten und Autoren“: Der VDD spricht sich gegen Product Placement im Fernsehen aus (frei zugänglich)