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Product Placement: „Keine Massenware, sondern ein Einzelprodukt“

Spezielle Agenturen ließen Autos, Haarspray oder Tiefkühl­ge­richte im Fernsehen in Szene setzen, schreibt Julia Kimmerling im Tages­spiegel. Product-Placement sei in den USA längst üblich. Etwa 3,6 Milli­arden Dollar, so eine Erhebung der Markt­for­scher von PQ Media, hätten Unter­nehmen 2009 dafür inves­tiert. Konkrete Zahlen zum deutschen Markt gebe es noch nicht, doch Pläne für den Bildschirm-Einsatz von Marken­pro­dukten hätten schon „viele“ in der Schublade.

Wie gut ein TV-Auftritt fürs Image ist, hänge nicht unbedingt davon ab, wie lange das Produkt in die Kamera gehalten wird – sondern davon, wie geschickt es in ein Format eingebaut wird, schreibt Kimmerle weiter und zitiert Oliver Castendyk, Wissen­schaft­licher Direktor der Produ­zen­ten­al­lianz: „Product-Placement ist keine Massenware, sondern ein Einzel­produkt – das kann man nicht wie einen Werbespot in Sekunden abrechnen.“ Wie sich der Wert tatsächlich bemisst, darüber würden Produ­zenten, Werbe­agen­turen und Sender noch eine Weile disku­tieren: Wenn die Werbung leise schleicht … (frei zugänglich)