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Produzentenallianz-Sektion Werbung geht 2013 in die Offensive

„Werbe­filmer werden von den Kunden wie den Agenturen nicht mehr wie Partner, sondern wie austauschbare Dienst­leister behandelt“, zitiert Peter Hammer bei Werben & Verkaufen online Tony Petersen, Chef der gleich­na­migen Hamburger Werbe­film­pro­duktion und Vorstands­mit­glied der Produ­zen­ten­al­lianz-Sektion Werbung. Mehr denn je entscheide der Preis. Darunter leide die Qualität der Filme leidet, was sich nicht nur bei in den Ergeb­nissen deutscher Arbeiten bei inter­na­tio­nalen Wettbe­werben zeige.

„Es muss eine andere Wahrnehmung und Wertschätzung bei allen Betei­ligten her“, fordere daher Petersen und stoße damit auf offene Ohren. Gleich acht neue Mitglieder habe er an Bord geholt, schreibt Hammer weiter. So gestärkt gehe die Sektion 2013 in die Offensive: mit Workshops für Kunden wie Kreative aus den Agenturen und einem runderneu­erten Deutschen Werbe­film­preis, der 2012 ausge­setzt habe. Viele dachten damals, der im vergan­genen Jahr erstmalig insze­nierte „Rekla­me­film­preis“ sei die Nachfol­ge­ver­an­staltung, doch der eine habe mit dem anderen nichts zu tun. Dieses Jahr werde es den Deutschen Werbe­film­preis auf jeden Fall wieder geben. Im Spätherbst, der Ort ist noch offen, doch die Konzeption scheine klar zu sein. Laut Tony Petersen werde es eine „qualtiative Neuaus­richtung“ gebe, man denke daran, das Academy-Modell einzu­führen, auf Einsen­de­ge­bühren solle verzichtet werden. Ebenfalls auf der Agenda: Gespräche mit anderen Fachver­bänden wie GWA, OWM und ZAW – um das Standing von Bewegt­bild­kom­mu­ni­kation zu verbessern. Schließlich, so Petersen, müssten alle an einem Strang ziehen, um die gewünschte Quali­tität zu ermög­lichen: Werbe­filmer gehen in die Offensive: „Es muss eine andere Wertschätzung her“ (frei zugänglich)