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ProSieben: Hochaktuelle Debatte über den „Public Value“ – falsche Schlüsse

Es seien die richtigen Fragen, die Vorstands­mit­glied Conrad Albert vor der Bundes­tagswahl zum öffent­lichen Wert des Rundfunks in seinem Interview in der F.A.S. von Sonntag (siehe Verweis unten) stelle, aber die Folge­rungen seien "steil" und RTL habe sich davon bereits distan­ziert, so Christian Meier in der Welt. Das ZDF habe auch prompt darauf reagiert. Der Sprecher des ZDF Alexander Stock habe betont, dass der Markt­anteil bei den 3-29Jäh­rigen keineswegs so schlecht seien, wie von Albert dargelegt, und dass aber die Infor­ma­ti­ons­an­gebote der privaten Sender "konti­nu­ierlich zurück­ge­gangen" seien. Meier folgert aus der Debatte, dass die implizite Aussage von ProSiebenSat.1 auch sei, dass sich "gesell­schaftlich relevante Fernseh­sen­dungen" nicht refinan­zieren lassen würden. Warum ProSieben ein Stück vom Rundfunk­beitrag will

Es dürfe nicht mehr um Insti­tu­tionen, sondern um Inhalte gehen: So begründet Prosiebensat1 seine Initiative für einen System­wechsel im Rundfunk. Die Politik reagiert zurück­haltend. Heike Raab, eine der beiden Koordi­na­toren der Rundfunk­kom­mission der Länder, im Interview mit dem Deutsch­landfunk. Öffent­liche Mittel für private Sender?"Dann müsste der Rundfunk­beitrag steigen"

(frei zugänglich)