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Quote für europäische Produktionen für Streamingdienste – zum Entwurf der neuen EU-Richtiline

Eine neue EU-Richt­linie soll Streaming-Diensten wie Netflix und Amazon in Zukunft vorschreiben, dass europäische Kunden auf den Platt­formen auch einen bestimmten Anteil europäi­scher Produk­tionen gezeigt bekommen: „30 Prozent aller auf der jewei­ligen Plattform zum Streamen angebo­tener Inhalte müssten dann in Europa produ­ziert worden sein.“ Im Artikel von filmstarts heißt es weiter zur Verabsch­idung der Richt­linie im Dezember diesen Jahres: „Danach hätten die Mitglieds­staaten der EU 20 Monate Zeit, die Regelung im jewei­ligen Land umzusetzen, also lokale Gesetze zu verab­schieden.“ Annemarie Havran betont, dass mit der Einführung nicht nur die Verbind­lichkeit der Quoten­um­setzung, sondern den Strea­ming­diensten auch vorge­schrieben wird, „wie prominent sie die europäi­schen Produk­tionen auf ihren Seiten präsen­tieren müssen.“
„Die Anbieter sollen dann zusätzlich auch verpflichtet werden, einen Beitrag zur natio­nalen Filmför­derung zu leisten. Dieser Beitrag soll durch die Abonnement-Einnahmen generiert werden. In Deutschland gibt es eine solche Regelung, aufgrund derer Netflix in die deutsche Filmför­derung einzahlen muss, schon länger. Während man mit der nun vor der Verab­schiedung stehenden Quote aber anscheinend kein Problem hat, versucht Netflix diese Bezahl­ver­pflichtung anzufechten, aller­dings bislang erfolglos.“ Der vollständige Artikel: Darum müssen Netflix und Amazon bald mehr Filme und Serien aus Europa zeigen

(frei zugänglich)