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Rundfunkbeitrag ab 2021 über 19 Euro?

Der monat­liche Rundfunk­beitrag könnte ab 2021, also in der übernächsten Beitrags­pe­riode, auf über 19 Euro im Monat steigen, meldet die Welt unter Berufung auf einen Bericht der Medien­kor­re­spondenz, die sich wiederum auf Teilnehmer einer Konferenz von Mitgliedern der Kommission zur Ermittlung des Finanz­be­darfs der Rundfunk­an­stalten (KEF) und Vertretern der Länder im Februar berufe. Die Erhöhung dürfte für reichlich Wirbel sorgen, schließlich empfehle die KEF für die nächste Beitrags­pe­riode von 2017 bis 2020, den Beitrag von derzeit 17,50 Euro auf 17,21 Euro zu senken. Eigentlich gebe die KEF über den unmit­telbar bevor­ste­henden Beitrags­zeitraum hinaus keine Prognosen ab, dass sie es jetzt trotzdem getan habe, lasse auf ein Dilemma schließen: Falls der Budget­bedarf auch über 2021 hinaus gleich bleibe oder weiter wachse, müsse dann auch der Rundfunk­beitrag steigen, weil künftig keine – wie jetzt aus der Umstellung der Rundfunk­fi­nan­zierung aufge­lau­fenen – Mehrerträge zu erwarten seien. Die Minis­ter­prä­si­denten wollten am 16. Juni die Höhe des Rundfunk­bei­trags ab 2017 beschließen. Unter­dessen solle im Auftrag der Rundfunk­kom­mission der Länder eine Arbeits­gruppe „Auftrag und Struk­tur­op­ti­mierung der Rundfunk­an­stalten“ Spiel­räume für Reformen bei den öffentlich-recht­lichen Sendern ausloten: Deutliche Erhöhung des Rundfunk­bei­trags im Gespräch (frei zugänglich)

Zum sehr ausführ­lichen Beitrag auf den Seiten der Medien­kor­re­spondenz: Beermann reloaded (frei zugänglich)