[Archiv] News bis 31.12.2021

Rundfunkstaatsvertrag: Nicht an einem Oldtimer schrauben, wenn man in der Tesla-Welt stünde

In einem ausführ­lichen Beitrag in epd medien schreibt Dagmar Gräfin Kerssen­brock, Vorsit­zende des NDR-Verwal­tungsrats, zur Reform des Rundfunk­staats­ver­trags, dass er aus einer "linearen und analogen Welt" stamme – also von "gestern" sei. Sie schlägt eine "trime­diale Medien­ordnung" vor, bei der es zu einer Ersetzung des gegen­wär­tigen Rundfunk­be­griffs durch den Begriff des "Medien­dienstes" kommen müsse. Der neue Begriff erfasse dann auch gleich die "Online-Platt­formen im Sinne der weiten Begriffs­de­fi­nition der EU-Kommission und Dienste". Sie plädiere für einen neuen Medien­diens­tes­taats­vertrag der Länder zur Ausge­staltung einer trime­dialen – nicht mehr dualen – Medienwelt.

Aus epd medien, Ausgabe Nr. 32 vom 11.8.2017, S. 5-8.