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Serien-Summit: „Trends und Tendenzen in der Serienlandschaft“

Auf dem Serien-Gipfel in Köln habe Francesco Capurro, der beim wichtigen Pariser Festival „Séries Mania“ die Kopro­duk­tionen betreut, gesagt, dass „das gängige Narrativ – die Fernseh­serie als der Roman respektive das Kino unserer Tage – zwar nicht falsch sei, dass Quali­täts­serien aber am eigenen Erfolg zu ersticken drohten“, schreibt Oliver Jungen in der Frank­furter Allge­meinen. Viele hochwertige Produk­tionen würden heute von inter­na­tional ausge­rich­teten Studios und den immer wichtiger gewor­denen Distri­bu­ti­ons­firmen in alle Welt verkauft: „Das Publikum scheint sich an ihnen teilweise sattge­sehen zu haben.“ – Wo ist da der besondere Dreh? (frei zugänglich, FAZ vom 3.5.2016, S. 13 – Medien)

Serien erfreuten sich in Deutschland großer Beliebtheit, schreibt Simone Schlosser bei deutschlandfunk.de. In der Produktion seien sie aller­dings kosten­in­tensiv. Oft lohnten sich deswegen Kopro­duk­tionen mit anderen Ländern. Auf dem „Großen Serien-Summit“ in Köln seien solche Produk­tionen vorge­stellt worden, unter anderem das deutsch-schwe­dische Projekt „Modus“, das ab Herbst im ZDF laufen werde: Trends und Tendenzen in der Serien­land­schaft (frei zugänglich)