Amazon und Netflix graben den Konkurrenten zunehmend das Wasser ab. Es würden pro Monat bis zu acht eigenproduzierte neue Serien ins Rennen geschickt. „Nutzen die Abonnenten auch nur einen Teil des Angebots an Originals, bleibt immer weniger Zeit für andere audiovisuelle Medien, ob nun im TV, aus den Videotheken oder im Kino“ so Kurt Sagatz im Tagesspiegel. Die Folgen würden besonders die stationären Videoverleiher spüren: Videotheken und Kinos unter Druck
Tagesspiegel: Überangebot bei Netflix, Amazon und Co. / Der Nutzer bestimmt die Nutzung. / Kinos als „Videotheken der Zukunft“
Streamingdienste fressen mit immer neuen Inhalten immer mehr Zeit, doch die Angebotsinflation kann frustrieren kommentiert Joachim Huber: „Die Streaming-Dienste haben kein Gedächtnis, nicht für die Klassiker des Films noch der Serie.“ Und er formuliert: „Vielleicht sind die Kinos die Videotheken der Zukunft, also die Orte für die vielfältige, nachhaltige, erinnerungsbereite Kunst und Kultur des Audiovisuellen.“ Wie lange halten wir das noch aus?
(Alle frei zugänglich)