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SVoD wird dominierendes Home-Entertainment-Vertriebsmodell

Während der physische Home-Enter­tainment-Markt seine Talfahrt fortsetzt, attes­tiere der „German Enter­tainment and Media Outlook“ von PwC dem Digital­ver­trieb kräftiges Wachstum, berichtet Video­Markt. Der digitale Verkauf- und Verleih­markt werde im Jahr 2019 mit 564 Mio. Euro mehr als ein Drittel des gesamten Home-Enter­tainment-Marktes ausmachen. Wachs­tums­treiber seien SVoD-Angebote: Bis zum Ende des Progno­se­zeit­raums dürften sich die Erlöse mit SVoD bei einer durch­schnitt­lichen jährlichen Wachs­tumsrate von 40 Prozent mehr als verfünf­facht haben. Laut PwC-Prognose werde SVoD 2019 mit einem Umsatz von 281 Mio. Euro das dominie­rende Vertriebs­modell vor EST (154 Mio. Euro) und TVoD (129 Mio. Euro) sein: SVoD wird dominie­rendes Digital­modell

Drei Meldungen in diesem Zusam­menhang:

Disney plane einen eigenen SVoD-Service, meldet ebenfalls Video­Markt. Das Angebot werde nächsten Monat unter dem Namen DisneyLife in Großbri­tannien an den Start gehen und für 9,99 Pfund im Monat Disneys Family-Enter­tainment-Inhalte wie die Zeichen­trick­klas­siker und Pixar bieten. Disney habe angekündigt, das Angebot auch in Deutschland, Frank­reich, Italien und Spanien auszu­rollen. Damit folge Disney dem Beispiel von Enter­tain­ment­kon­zernen wie HBO, Showtime und NBC Universal, die ihre Inhalte über eigene Strea­ming­platt­formen vertreiben:  Disney launcht SVoD-Service

Sky baue sei Online-Angebot um und biete zum Preis von 9,99 Euro erstmals ein zumindest preislich und inhaltlich konkur­renz­fä­higes Produkt zu SVoD-Konkur­renten wie Netflix und Amazon Prime, schreibt Thomas Lückerath bei DWDL.de. Das Enter­tainment-Paket von Sky Online enthalte künftig unter anderem die Inhalte von TNT Serie, TNT Glitz, Fox und RTL Crime sowie Sky Atlantic und Sky Box Sets. Neues Angebot: Sky greift Netflix und Amazon an (frei zugänglich)

YouTube habe ein neues Bezah­l­abon­nement angekündigt, das unter dem Namen YouTube Red bereits Mittwoch zunächst in den USA starten solle, meldet Spiegel online. Für monatlich 9,99 Dollar bekomme man die Videos auf YouTube künftig ohne Werbe­clips angezeigt. Ähnlich wie etwa Netflix oder Amazon wolle YouTube ab dem kommenden Jahr auch exklusive Formate und Filme im Angebot haben, die ausschließlich Red-Abonnenten zur Verfügung stünden: Zehn Dollar statt Werbung: YouTube startet Bezahl­an­gebot (frei zugänglich)