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TTIP: „Kulturelle Ausnahme“ bewahrt Kultur in Europa und auch in Amerika

Die Verhand­lungen über ein Freihan­dels­ab­kommen zwischen den Verei­nigten Staaten und der Europäi­schen Union hätten schon in ihrem ersten Stadium die Züge eines Glaubens­kampfes angenommen, schreibt Michael Hanfeld in der Frank­furter Allge­meinen. Vorder­gründig gehe es um freien Handel und Wachstum, im Kern aber gehe es um etwas anderes – „Total­öko­no­mi­sierung, Monopol­ka­pi­ta­lismus, Anglei­chung gesell­schaft­licher Grund­ver­ab­re­dungen und Lebens­weisen“. Als störendes Element komme die Kultur ins Spiel, die „kultu­relle Ausnahme“, auf die Frank­reich poche und die auch unter fast allen politi­schen Parteien in der Bundes­re­publik unumstritten sei. Damit könnten außer Google und Amazon alle leben. Die „kultu­relle Ausnahme““ bewahrt die Kultur in Europa und – das ist der Witz – auch in Amerika vor dem Ausverkauf. Dabei sollte es bleiben.“ Lasst die Kultur leben (frei zugänglich)