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Urheberrecht im Internet: Hadopi, ACTA

Seit ein paar Wochen habe Frank­reich ein politisch wie juris­tisch korrektes Gesetz, an dessen Vollzug die meisten Pragma­tiker zweifeln: „Hadopi“, schreibt Jürg Altwegg in der Frank­furter Allge­meinen. Wer beim Raubko­pieren erwischt wird, müsse mit einer Buße oder gar mit einer Gefäng­nis­strafe rechnen. „In seltener Eintracht“ unter­stützten Kultur­szene und Kultur­in­dustrie den Kampf gegen das Raubko­pieren. Das Urheber­recht ist ein Menschen­recht, sagten die Autoren. Die Piraten und ihre Anwälte seien auch nicht auf den Mund gefallen: „Kopieren ist nicht Klauen“, behaupte der Sprecher des Verbands „Quadratur des Netzes“, Jérémie Zimmermann. Geistiges Eigentum werde nicht gestohlen, sondern verbreitet – und das sei ja auch seine Bestimmung: Angriff der digitalen Armee (frei zugänglich)

„Automa­tische Inter­net­filter, Defacto-Verbot von Privat­kopien und Strafen fürs Knacken von Software-Sperren“, zählt Spiegel online die Wunsch­liste fürs Anti-Piraterie-Abkommen ACTA auf. Wenn Regie­rungen sie durch­setzten, wäre die Meinungs­freiheit in Gefahr, hätten Bürger­rechts­gruppen gewarnt: Bürger­rechtler nennen Copyright-Pakt Gefahr für Meinungs­freiheit (frei zugänglich)