[Archiv] News bis 31.12.2021

US-Behörde ermittelt wegen Benachteiligung von Frauen beim Film

Die ameri­ka­nische Gleich­stel­lungs-Bundes­be­hörde, die Equal Employment Oppor­tunity Commission (EEOC) ermittele nun wegen der Einstel­lungs­praxis in Hollywood, screibt Susan Vahabzadeh in der Süddeutscen Zeitung. Der verschwindend geringe Anteil großer Hollywood-Filme, die von Frauen insze­niert werden, sei in den vergan­genen Jahren nicht gestiegen. Das Sundance Institute und die Initiative Women in Film hätten bei der University of Southern California eine große Studie in Auftrag gegeben, für die die 1300 erfolg­reichsten ameri­ka­ni­schen Filme zwischen 2002 und 2014 ausge­wertet worden seien. Nur 4,1 Prozent seien von Frauen insze­niert, eine Tendenz nach oben gebe es nicht. Die EEOC könne Einzel­fälle ahnden, sie könne aber auch eine ganze Industrie vor Gericht bringen, wenn sie ein Verhal­tens­muster nachweisen kann. Ein Trauer­spiel (frei zugänglich; SZ vom 13.11.2015, Seite 37 – Medien)