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USA: CBS Network unter Druck durch #MeToo und neue Konkurrenz / Weiteres zu #MeToo aus der Presse

Das ameri­ka­nische Network CBS habe mit #MeToo eine Menge zu tun mit immensen Folgen für seine Zukunft. „Die inzwi­schen auf zwölf Beschul­di­gungen angewach­senen Vorwürfe gegen Moonves wegen sexueller Ausschrei­tungen gaben nun Anlass für ein Aufräumen auf breiter Front.“ Der 68-jährige Leslie Moonves bestimmte bei CBS seit 1995 den Weg, zuerst an der Spitze von CBS Enter­tainment, dann seit 2006 als Chairman und Chief Executive Officer (CEO) der CBS Corpo­ration. Dazu käme noch, so bei Medien­kor­re­spondenz zu lesen, dass es nicht „bloß der Wettbewerb unter den Broadcast-Networks“ sei, „der CBS in Zukunft zu schaffen machen wird, sondern deutlicher noch dürfte sich die weiter wachsende Konkurrenz der neuen Medien auswirken.“  USA: CBS im Auge des #MeToo-Orkans

Deutsch­landfunk: Filmreif findet der Kolumnist Matthias Dell die Anhörung von Richter Brett Kavanaugh im US-Senat. Das Spektakel werde in die Medien­ge­schichte eingehen – mit einem rührse­ligen Protago­nisten, feigen Senatoren und einer gut vorbe­rei­teten Zeugin. (Audio, ca. 2:55 Min.)  Ganz großes Kino mit Kavanaugh

Deutsch­landfunk: #MeToo und die hierar­chi­schen Struk­turen im Theater
„Man kann viele Podiums­dis­kus­sionen zu #MeToo abhalten, aber faktisch ändert sich noch nicht so viel“, sagte Perfor­mance-Künst­lerin Antje Prust im Dlf. Der Grund seien die sehr starken hierar­chi­schen Struk­turen im Theater. Beim Urbäng!-Festival in Köln will Prust ein feminis­ti­sches Zeichen setzen. Antje Prust im Corso­ge­spräch mit Adalbert Siniawski  „Da hat sich noch nicht so viel verändert“

Frank­furter Allge­meine Zeitung: Was hat #MeToo verändert? „Nicht die Opfer sollten sich schämen, sondern die Täter. Beide Seiten verstehen das jetzt allmählich. Das ist das Verdienst dieser Bewegung.“  „Scham lässt Menschen verstummen. #MeToo arbeitet mit einer ganz einfachen Botschaft daran, diesen Mecha­nismus umzukehren: Nicht die Opfer sollten sich schämen, sondern die Täter. Beide Seiten verstehen das jetzt allmählich. Das ist das Verdienst dieser Bewegung. Und es gilt nicht nur für die klassische Situation sexuellen Missbrauchs, in der der Mann der Täter ist und die Frau das Opfer.“ Aus einem Artikel von Julia Bähr (FAZ vom 10.10.2018, Ausgabe 235, S. 9).  #MeToo hat tatsächlich die Welt verändert: Frauen fordern ein, dass ihnen zugehört wird, und Männer lernen ihre Geschlechts­ge­nossen neu kennen.  Die Täter sollen sich schämen

Zeit: Wie hat ein Jahr #MeToo Hollywood verändert? Die Antwort führt nicht nur in die Kinosäle, sondern auch in die Chefetagen der Filmstadt. Marietta Steinhart:  Übergriffe im Schein­wer­fer­licht

Spiegel Online Video-Umfrage Männer über #MeToo: "Ein bisschen mehr Schiss, mich daneben­zu­be­nehmen"