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Volker Herres: Tri-medialer Weg erfolgversprechender als ARD-Jugendkanal

ARD-Programm­di­rektor Volker Herres fordere die Dritten Sender auf, mehr mit der Entwicklung neuer, junger trime­dialer Formate zu experi­men­tieren, berichtet Meedia.de. Im FAZ-Interview habe Herres den SWR gelobt, der Geld bereit­ge­stellt und ein „ ‚Entwick­lungs­labor‘ für junges Fernsehen einge­richtet“ habe, das sich an die 14- bis 29-Jährigen richte: Herres: Dritte Sender sollen Jugend­liche ansprechen (frei zugänglich)

„Braucht die ARD einen eigenen Jugend­kanal?“, fragt Michael Hanfeld im Vortext zum Interview mit Volker Herres in der Frank­furter Allge­meinen, manche Politiker meinten das. Volker herres antwortet: „Geld, das in einen solchen Kanal ginge, würde an anderer Stelle fehlen. Zudem bedarf ein solcher Kanal auch einer medien­po­li­ti­schen Beauf­tragung. Das innerhalb der ARD disku­tierte und geplante Maßnah­men­bündel, der tri-mediale Weg, erscheint da aussichts­reicher und erfolg­ver­spre­chender.“ Wir sind nicht Avant­garde, sondern Vollpro­gramm (FAZ, 02.03.2011, Nr. 51 / Seite 33 – Medien, frei zugänglich)