Skip to main content
News

WDR-Justiziarin über „Germany‘s Gold“

Eva-Maria Michel, Justi­ziarin der derzeit feder­füh­renden ARD-Anstalt WDR und Stell­ver­tre­terin von Inten­dantin Monika Piel, äußert sich in einem Gespräch mit W&V Online über Netzneu­tra­lität auch zum Projekt „Germany’s Gold“. Sie sagt, die Plattform solle nicht nur öffentlich-recht­liche Produk­tionen anbieten, es seien auch freie deutsche Produk­ti­ons­firmen mit im Boot, außerdem sei die Plattform auch für weitere Partner offen. „Auch wenn die kommer­zi­ellen Rundfunk­ver­an­stalter es gerne so inter­pre­tieren: Der Rundfunk­staats­vertrag schützt nicht vor fairer Konkurrenz, er soll nur Wettbe­werbs­ver­zer­rungen durch den Einsatz von Rundfunk­ge­bühren verhindern!“ Die Kehrseite davon sei, dass den kommer­zi­ellen Töchtern die gleichen Refinan­zie­rungs­mög­lich­keiten offen stehen wie anderen Markt­teil­nehmern. Nach derzei­tiger Marktlage lasse sich ein VoD-Portal nicht völlig ohne Werbung finan­zieren, so dass sich voraus­sichtlich das VoD-Portal jeden­falls zum Teil auch durch Werbung refinan­zieren müsse: ARD: „Netzneu­tra­lität ist von großer Relevanz“ (frei zugänglich)