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WDR will Kunstwerke verkaufen

Nach dem Verkauf zweier Warhol-Gemälde aus Landes­ei­gentum plane nun auch der WDR einen Verkauf von Kunst­werken, berichtet der Kölner Stadt­an­zeiger. Intendant Tom Buhrow wolle mit der Maßnahme den Sender sanieren: WDR will Kunst­werke verkaufen (frei zugänglich)

Den Wert der Sammlung habe Buhrow auf drei Millionen Euro beziffert, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das sei „eine verschwindend geringe Summe angesichts des drohenden Milli­arden-Defizits“, dem der Kölner Sender in den kommenden Jahren mit drasti­schen Sparmaß­nahmen begegnen wolle. Buhrow zufolge sollen bis zum Jahr 2020 bis zu rund 100 Millionen Euro jährlich einge­spart werden: Ausverkauf (SZ vom 18.11.2014, S. 31 – Medien)

Die WDR-Sammlung umfasse auch namhafte Künstler, berichtet die WAZ. Die Werke seien überwiegend in den 1950er und 60er Jahren mit für damals kleine Beträge zur Ausstattung des Senders und zur Dekoration der Studios gekauft worden. Ein Werk des Expres­sio­nisten Ernst Ludwig Kirchner sei 1956 für 600 D-Mark erstanden worden, der heutige Schätz­werte liege im hohen fünfstel­ligen Euro-Bereich. Andere Werke seien aktuell sechs­stellige Summen wert: WDR plant Verkauf von Kunst­werken aus Sender-Bestand (frei zugänglich)

Eine öffent­liche Debatte über geplante Kunst­ver­käufe beim Westdeut­schen Rundfunk fordere die Opposition im nordrhein-westfä­li­schen Landtag, meldet epd Medien: Opposition fordert öffent­liche Debatte über Verkauf von WDR-Kunst (frei zugänglich)