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Wegenast: Zu wenig Sendeplätze für deutsche Animation

„Die Situation des deutschen Anima­ti­ons­films ist zweige­teilt“, habe der Künst­le­rische Leiter des Inter­na­tio­nalen Trickfilm-Festival Stuttgart (26. April bis 1. Mai), Ulrich Wegenast, im Interview auf die Frage geant­wortet, wie es um den Anima­ti­onsfilm in Deutschland bestellt sei, berichtet Blickpunkt:Film. Einer­seits gebe es immer noch zu wenig Sende­plätze für deutsche Produk­tionen, anderer­seits würden zunehmend junge und innovative Produk­ti­ons­firmen mit hervor­ra­genden Konzepten gegründet. Die Ausbil­dungs­si­tuation für Anima­ti­onsfilm in Deutschland gehöre laut Wegenast zu den weltweit besten, aller­dings spiegle sich dies noch nicht in der Anima­ti­ons­land­schaft wieder. Der Kaufmän­nische Geschäfts­führer des ITFS, Dittmar Lumpp, habe im selben Interview betont, dass die von deutschen Produ­zenten verant­wor­teten Anima­ti­ons­serien und -langfilme vornehmlich ein junges Publikum ansprächen. Für Anima­ti­ons­filme für Erwachsene fehle es noch an Geschäfts­mo­dellen, die diese „mit vertret­barem unter­neh­me­ri­schem Risiko produ­zierbar machen“: Situation des deutschen Anima­ti­ons­films ist zweige­teilt