[Archiv] News bis 31.12.2021

Weiter Wachstum im Werbemarkt

Die Gesamt­branche der kommer­zi­ellen Kommu­ni­kation in Deutschland sei im vergan­genen Jahr um ein Prozent auf 44,8 Milli­arden Euro gewachsen, schreibt Petra Schwegler bei W&V online. Zu diesem Ergebnis komme der Zentral­verband der deutschen Werbe­wirt­schaft (ZAW) in seiner jüngsten Jahres­er­hebung. Die Inves­ti­tionen in mediale Werbung seien auf 25,45 Milli­arden Euro (plus 0,7 Prozent) gestiegen. Die einzelnen Medien­gat­tungen hätten sich sehr unter­schiedlich entwi­ckelt. Größter Werbe­träger bleibe das Fernsehen, das um drei Prozent auf 4,42 Mrd. Euro zulegen konnte. Wesentlich stärker seien die Zuwächse bei Online und Mobile (um sechs Prozent auf 1,42 Milli­arden) ausge­fallen, bei den Out-of-Home-Medien (um 8,5 Prozent auf über eine Milliarde Euro) sowie bei der Kinowerbung (um 18 Prozent auf 95 Millionen Euro). Die Tages­zei­tungen hätten einen Rückgang um 6,6 Prozent (auf 2,65 Mrd. Euro) hinnehmen müssen.

Der Privat­funk­verband VPRT prognos­ti­ziere in seiner Frühjahrs­pro­gnose zum Werbe­markt 2016 für die audio­vi­su­ellen Medien insgesamt Umsatz­zu­wächse von 3 bis 4 Prozent (2015: plus 3,9 Prozent) auf rund 5,7 Milli­arden Euro (2015: 5,5 Milli­arden Euro) und einen Werbe­markt­anteil von rund 38 Prozent (2015: 36 Prozent): Werbe­um­sätze in Deutschland steigen auf 45 Milli­arden Euro (frei zugänglich)

Weitere Infor­ma­tionen auf den Seiten des ZAW: Umsätze mit kommer­zi­eller Kommu­ni­kation in 2015 von rund 45 Mrd. Euro – Risiken für Wettbewerb und Medien­vielfalt durch weiter zuneh­mende Werbe­re­gu­lierung (frei zugänglich)

Zur Presse­mit­teilung des VPRT: Deutsche Wirtschaft inves­tiert verstärkt in TV- und Radio­werbung (frei zugänglich)