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ZDF-Eckpunktevereinbarung: „Meilenstein für die deutschen Produzenten“

„Für die deutschen Produ­zenten ist das ein Meilen­stein“, schreibt Michael Hanfeld in der Frank­furter Allge­meinen. Die Produ­zen­ten­al­lianz habe mit dem ZDF eine Verein­barung ausge­handelt, die ihnen eine größere finan­zielle Betei­ligung an der digitalen und der Zweit­ver­wertung ihrer Werke zusichert. Für die Produ­zenten seien die Verein­ba­rungen überle­bens­wichtig, „gerade in der digita­li­sierten Medienwelt, die von mannig­fal­tigen Abspiel- und Wieder­ho­lungs­mög­lich­keiten geprägt ist“. Anders als in anderen Ländern hielten die hiesigen Produ­zenten nie die Rechte an ihren Werken in Gänze. Es herrsche das Buy-out-Prinzip, „der Sender nimmt (fast) alles“: Sechzehn Prozent vom Brutto (FAZ vom 30.09.2010, Nr. 227 / Seite 37 – Medien)

Das Papier regele auch die Erlös­be­tei­ligung und die Rechte­ver­wertung bei Auftrags­pro­duk­tionen, schreibt Benhjamin Zeeb in der Süddeut­schen Zeitung. Insbe­sondere die Bedeutung von Zweit­ver­wer­tungen sei angesichts neuer Vertriebs­mög­lich­keiten stark gestiegen. Christoph E. Palmer, Geschäfts­führer der Allianz, sagte an diesem Mittwoch: Die Prämisse sei gewesen, dass die Verein­barung quali­tativ nicht hinter die mit der ARD vom letzten Dezember zurück­fallen durfte‘: Alles netto (frei zugänglich)

In den Financial Times Deutschland konzen­triert sich Lutz Knappmann auf die in der ZDF-Eckpunk­te­ver­ein­barung enthaltene Absicht, eine gemeinsam Video-on-Demand-Plattform aufzu­bauen. ZDF-Filme und Sendungen sollen künftig auch über ein kommer­zi­elles Inter­net­portal vermarktet werden. Anders als die bestehende Mediathek des Senders solle das neue Angebot Geld abwerfen. Mit Details hielten sich das ZDF und die Produ­zen­ten­al­lianz bislang bedeckt: „Auf ein konkretes Geschäfts­modell haben wir uns noch nicht geeinigt. Das werden wir aber in den nächsten Gesprächen voran­treiben“, so Christoph Palmer, Geschäfts­führer der Produ­zen­ten­al­lianz: Mainzel­männchen wollen online Geschäfte machen (frei zugänglich)

Im FTD-Leitar­tikel heißt es, die geplante Video­plattform eröffnen zum gebüh­ren­pflich­tigen Abruf von Spiel­filmen, Serien und Sendungen „dürfte Kritik hervor­rufen – völlig zu unrecht“ Gebührlich glotzen (frei zugänglich)