Skip to main content
News

ZDF-Personalie Brender: Politiker melden sich zu Wort

Seit Februar herrsche hinter den Kulissen des ZDF Krieg, schreibt Steffen Grimberg in der tages­zeitung: Der Vertrag des obersten ZDF-Journa­listen Nikolaus Brender solle nach dem Willen von Intendant Markus Schächter noch einmal für fünf Jahre verlängert werden, was die Union, die in den ZDF-Gremien über solide Mehrheiten verfügt, um jeden Preis verhindern wolle. Ihr Instrument sei der ZDF-Verwal­tungsrat, der am Freitag zur entschei­denden Sitzung zusam­men­kommt: Staats­streich in Mainz (frei zugänglich)

Fünfund­dreißig Staats­rechts­lehrer hätten in einem offenen Brief die „von der Politik bestimmte Wahl“ des ZDF-Chefre­dak­teurs als Verstoß gegen das Grund­gesetz bezeichnet, schreibt Michael Hanfeld in der Frank­furter Allge­meinen. In ihrem Aufruf, den die Frank­furter Allge­meine Sonntags­zeitung dokumen­tiert hat, pochten die Staats­rechts­lehrer auf die Staats­freiheit des öffentlich-recht­lichen Rundfunks: Für die Rundfunk­freiheit (frei zugänglich)

Der Staats­rechtler-Appell „verhallt nicht ungehört“, schreibt Hanfeld heute in der Frank­furter Allge­meinen. Zahlreiche Politiker meldeten sich zu Wort – auch wenn es bei dieser Angele­genheit gerade um den Einfluss der Politiker als Vertreter des Staates in diesem Sender geht: Der Appell des Rechts (frei zugänglich)

Direkt zum Offenen Brief zur Brender-Debatte: Staats­rechtler: „Prüfstein für die Rundfunk­freiheit“ (frei zugänglich)

Anlässlich der Diskussion um Nikolaus Brender schreibt Dieter Anschlag in der Funkkor­re­spondenz, das ZDF brauche dringend eine große Organi­sa­ti­ons­reform: Schächters eigent­liche Aufgabe (frei zugänglich)