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15. RÄStV: Schleswig-Holstein stimmt als letztes Bundesland zu

Als letztes der 16 Bundes­länder habe Schleswig-Holstein der neuen Haushalts­abgabe für den Rundfunk zugestimmt, berichtet Heise online. Der Landtag in Kiel habe mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD gegen die Stimmen von Grünen, Linken und SSW am Freitag dafür votiert. Damit könne der 15. Rundfunk­än­de­rungs­staats­vertrag am 1. Januar 2013 in Kraft treten. Er stelle die Rundfunk­gebühr nach fast 60 Jahren auf eine neue Grundlage. Künftig müsse jeder Haushalt zahlen – egal, ob er einen Fernseher, nur ein Radio oder einen Internet-PC hat: Weg frei für Rundfunk-Haushalts­abgabe (frei zugänglich)

Die System­reform sei nötig geworden, weil sich die Streit­punkte mit der alten, geräte­be­zo­genen Gebühr gehäuft hätten, schreibt Steffen Grimberg in der tages­zeitung. Da nicht mehr klar abgrenzbar sei, was heute überhaupt ein Rundfunk­gerät darstellt, seien zuletzt auch alle inter­net­fä­higen Computer und Smart­phones offiziell gebüh­ren­pflichtig gewesen: Bald wird gezahlt, auch ohne Fernseher (frei zugänglich)