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19. Deutscher Fernsehpreis 2018: Autorinnen und Autoren sind nicht besänftigt

Der Fernseh­preis habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt, schreibt dwdl.de und zitiert damit den Drehbuch­au­toren­verband VDD, der die unglück­liche Einla­dungs­po­litik des Deutschen Fernseh­preises gegenüber Autorinnen und Autoren weiter kriti­siere und fühlten sich als Gäste "zweiter Klasse" behandelt. Die Stifter würden von einem Missver­ständnis sprechen.
Der VDD habe sich noch einmal an die Stifter in einem Schreiben gewandt und darin betont, dass sich "vielleicht Macht­ver­hält­nisse" abbilden würden, wenn "Regis­seure und Redak­teure aller nominierten Formate anders als Autoren explizit nominiert würden"…"nicht aber den künst­le­ri­schen Prozess, der hinter der Entstehung von Filmen und Serien" stehe. Die Stifter hätten "die Zeichen der Zeit nicht erkannt".  "Jedem Fernseh­ver­ant­wort­lichen muss angesichts der Erfolge der ameri­ka­ni­schen, briti­schen, skandi­na­vi­schen Anbieter klar sein: Die Zukunft des Erzählens sind die Erzähler! Nur in Deutschland mit seiner großen TV-Industrie leistet man sich weiterhin den Luxus, Programm vielfach mehr zu verwalten als neu zu gestalten." Und der VDD forderte: "..Autoren als Schöpfer Ihrer Programm gehören als Nominierte in jede Kategorie." Fernseh­preis-Stifter können Autoren nicht besänf­tigen

Das Schreiben des VDD vom 16. Januar 2018: Deutscher Fernseh­preis – Offene Reaktion des VDD auf ein Antwort­schreiben der Stifter

Weitere Presse zum Deutschen Fernseh­preis, der am 26. Januar 2018 im Kölner Palladium verliehen wird: dwdl.de: Thomas Gottschalk bekommt den Ehren-Fernseh­preis

Link: Website des Deutschen Fernseh­preises

(alles frei zugänglich)