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2015 „absolutes Vorzeigejahr für den deutschen Film“

Ob die im Verlauf des Herbstes immer höher kletternden Erwar­tungen der Branche an das Kinojahr 2015 nun 100-prozentig erfüllt würden, werde erst die offizielle Bilanz der FFA zeigen, berichtet Blickpunkt:Film. Die FFA-Zahlen würden tradi­tionell im Februar veröf­fent­licht wird und wiesen aufgrund der exakteren Erhebungs­me­thodik deutlich höhere Zahlen aus als die nun von Rentrak vorge­legte Jahres­bilanz. Laut Rentrak hätten die deutschen Kinos knapp 1,14 Mrd. Euro Umsatz erwirt­schaftet, die mit dem Verkauf von gut 133 Mio. Tickets erwirt­schaftet wurden. Auch hinsichtlich deutscher (Ko-)Produktionen müsse die FFA-Statistik abgewartet werden, fest stehe aber in jedem Fall, dass man gerade beim Blick auf die absoluten Zahlen von einem „absoluten Vorzei­gejahr auch für den deutschen Film sprechen muss“. Deutsche (Ko-)Produktionen hätten laut Rentrak im abgelau­fenen Jahr rund 254,8 Mio. Euro Umsatz (2014: 196,1 Mio.) erwirt­schaftet und 33,9 Mio. Besucher (2014: 27 Mio.) in die deutschen Kinos gezogen. Dies entspreche  einem Markt­anteil von 22,4 Prozent nach Umsatz und 25,4 Prozent nach Besuchern. Dies biete angesichts der Stärke der großen US-Produk­tionen „alles andere als Anlass zur Klage“. In diesem Zusam­menhang mute es geradezu ironisch an, dass sich die deutsche Filmför­derung – natürlich getrieben von der Debatte um die FFG-Novel­lierung – gerade 2015 neu entflammter Kritik an ihrer Effizienz habe stellen müssen: Macht­voller deutscher Kinorekord