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64. Filmfestival Cannes

„Fehlan­zeige beim Kino-Gipfel in Cannes“: Wenn Mittwoch­abend das weltwich­tigste Filmfes­tival-Spektakel anhebt, laute die schnöde Diagnose für Deutschland: außer Dresen nichts gewesen, schreibt Harald Pauli in Focus. Der Berliner Sozial-Chronist Andreas Dresen (Anm. d. Red.: mit „Halt auf freier Strecke“, Peter Rommel Filmpro­duktion) sei das einzige deutsche Talent, „das sich dieses Jahr in Cannes – aller­dings in der Neben­reihe Un Certain Regard – tummeln darf.“ Im presti­ge­träch­tigen Wettbewerb finde sich kein deutscher Regisseur. Trotz Förder­mil­lionen schwä­chele der deutsche Film: Wo bitte ist der deutsche Film? (Focus vom 9.5.2011, Seite 102, nicht online zugänglich)

Wenn Cannes an diesem Mittwoch­abend zum 64. Mal eröffnet wird, biete das Filmfes­tival das genaue Gegenteil der letzten Berlinale, schreibt Susan Vahabzadeh in der Süddeut­schen Zeitung: wenige Entde­ckungen, aber große Namen: Die alte Mätresse (frei zugänglich)