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„Abrechnung“ mit dem deutschen Fernsehen

Das Versagen der deutschen Fernseh­kultur gründe in der geistigen Verfassung des Landes, schreibt Malte Welding in seiner „Abrechnung“ in der Berliner Zeitung. Indivi­dua­lität sei verdächtig, wer herausragt, werde einen Kopf kürzer gemacht: „Was China im Fußball, das ist Deutschland in der Unter­haltung. Ein Entwick­lungsland. Ein Entwick­lungsland aller­dings, dessen Unter­hal­tungs­beamte sich gebärden, als hätten sie den begeh­baren Kleider­schrank erfunden, und das ein Schwei­negeld hat“: Stirbt das Land vor Lange­weile? (frei zugänglich)