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ARD-Pensionen: Oberkontrolleur schlägt Alarm

Der öffentlich-recht­liche Rundfunk habe es bei der Alters­vor­sorge seiner Mitar­beiter „lange sehr gut“ gemeint, schreibt Thomas Öchsner in der Süddeut­schen Zeitung. Jetzt schlägt ein Oberkon­trolleur nach SZ-Infor­ma­tionen Alarm. Er fürchtet wegen der hohen Kosten „sogar“ um die Programm­qua­lität: Kontrolleur warnt vor hohen Renten bei Rundfunk­an­stalten (frei zugänglich)

"Ich wundere mich, welch geringen Stellenwert die Proble­matik … hat, obwohl hier die Zeit drängt und der Problem­druck immer weiter zunimmt", habe der Verwal­tungs­rats­vor­sit­zende der Deutschen Welle, Peter Clever, in einem Brief an alle neun Verwal­tungs­rats­chefs der ARD-Landes­rund­funk­an­stalten sowie des Deutsch­land­radios geschrieben, berichtet DWDL.de: Öffentlich-Recht­liche ächzen unter hohen Pensionen (frei zugänglich)

Laut letztem Bericht zur Wirtschaftslage der ARD-Anstalten seien die Pensi­ons­rück­stel­lungen um 306 Millionen Euro erhöht worden, berichtet der Spiegel. Insgesamt beliefen sie sich Ende 2012 auf 6,3 Milli­arden Euro. In seinem Schreiben fordere Clever die Rundfunk­an­stalten auf, mit den Gewerk­schaften darüber zu verhandeln, künftig „die Steigerung der Versor­gungs­zah­lungen auf ein Prozent zu begrenzen“. Im öffentlich Dienst sei dies bereits geschehen. „Ich hielte es für unver­tretbar, wenn wir einmal feststellen müssten, Versor­gungs­dy­namik frisst Programm(qualität)“, so Clever: Pensionen belasten die öffentlich-recht­lichen Sender (frei zugänglich)