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ARD vs. AG DOK: „Haltlose Vorwürfe“ (Update: Antwort AG DOK)

Zwischen der ARD und der AG Dokumen­tarfilm herrsche ein raues Klima, schreibt Uwe Mantel bei DWDL.de. Nachdem die Dokumen­tar­fimer der ARD Wortbruch vorge­worfen hätten, habe die ARD „nochmal nachge­rechnet“ und spreche nun von „haltlosen Vorwürfen“. „Der Anteil der dokumen­ta­ri­schen Angebote hat im Ersten mitnichten abgenommen, wie Thomas Frickel gestern behauptete. Jemanden des Wortbruchs zu bezich­tigen und dabei eine Studie heran­zu­ziehen, die von einer einzigen unter­suchten Woche auf ein ganzes Jahr schließt, ist, gelinde gesagt, unlauter“, so Volker Herres, Programm­di­rektor Erstes Deutsches Fernsehen: Herres kontert AG DOK: „Haltlose Vorwürfe“ (frei zugänglich)

Zur Presse­mit­teilung von  ARD Das Erste beim Presse­portal: Das Erste: Haltlose Vorwürfe der AG DOK  (frei zugänglich).

Unter­dessen hat die AG DOK mit einer Presse­mit­teilung reagiert: Ihre Zahlen beruhten „keineswegs auf einer Statistik ‚die von einer einzigen unter­suchten Woche auf ein ganzes Jahr schließt‘“, sondern auf solchen, die die ARD in ihrer Zeitschrift Media-Perspek­tiven selbst veröf­fent­licht habe. Demnach sei der Anteil an der Gesamt­sen­de­dauer von Dokumentation/Bericht/Reportage in der ARD von 7,1 % (2012) auf 5,5 % (2014) zurück­ge­gangen. AG DOK antwortet auf ARD-Programmchef Herres (frei zugänglich)