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Axel Springer und PSS1: Fusionsgepräche

„Es wäre ein Erdbeben für die Medien­land­schaft:“ Das Verlagshaus Axel Springer und die Sender­gruppe Pro SiebenSat.1 sprächen über einen Zusam­men­schluss, meldet das Handels­blatt unter Berufung auf „Unter­neh­mens­kreise“. Die Konzerne würden dann über eine gemeinsame Markt­ka­pi­ta­li­sierung von rund 14,4 Milli­arden Euro verfügen. Die Gespräche seien jedoch in einem sehr frühen Stadium und könnten jederzeit scheitern. Axel Springer hatte bereits 2006 versucht, Pro Sieben Sat.1 zu übernehmen. Doch das Bundes­kar­tellamt und die Kommission zur Ermittlung der Konzen­tration im Medien­be­reich (KEK) hatten die Fusion untersagt. Sechs Jahre später hat aller­dings der bayerische Verwal­tungs­ge­richtshof geurteilt, dass zumindest die KEK dem Medienhaus die für die Übernahme nötige Unbedenk­lich­keits­er­klärung nicht hätte verweigern dürfen: Springer und Pro Sieben sprechen über eine Fusion (frei zugänglich)

Es sei der „Traum von einem europäi­schen Champion in der Medien­in­dustrie“, der beide antreibe, schreibt Caspar Busse in der Süddeut­schen Zeitung, „ein Champion, der es dann vielleicht mit den Großen der Branche aus den USA aufnehmen könnte“: Traum von einem europäi­schen Champion (frei zugänglich)