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BaFin bemängelt Premiere-AG-Abschlüsse

Dem „tief in der Krise steckenden“ Bezahl­sender Sky drohe Ärger, berichten die Financial Times Deutschland: Die Börsen­auf­sicht habe Fehler in mehreren Konzern­ab­schlüssen und -lagebe­richten der damaligen Premiere AG gefunden. Danach habe der Sender unter anderem seine Abonnen­ten­zahlen für 2007 und 2008 um mehr als 600.000 Kunden zu hoch angesetzt und Risiken im Zusam­menhang mit dem geplanten Erwerb der Bundes­li­ga­rechte für die Spiel­zeiten 2009/2010 bis 2011/2012 im Jahr 2008 nicht ausrei­chend beurteilt und erläutert haben. Inves­toren hätten reagiert, der Aktienkurs falle: BaFin schockt Sky-Deutschland-Anleger (frei zugänglich)

Der frühere Premiere-Chef Georg Kofler weise jede Schuld an mögli­cher­weise gefälschten Konzern­bi­lanzen zurück, meldet Meedia.de. Auch das inzwi­schen zum Konzern von Rupert Murdoch gehörende Unter­nehmen habe die Vorwürfe als unzutreffend bezeichnet und wolle sie auf dem Klageweg überprüfen lassen. Sky drohten jetzt enorme Geldbußen: Kofler hat „absolut reines Gewissen“ (frei zugänglich)