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BBC-Chef verspricht Gehältergerechtigkeit

„Die Reali­täten eines auf Kreati­vität und Indivi­dua­lität ausge­rich­teten Arbeits­markts lassen sich nicht ohne weiteres mit den Konse­quenzen aus dem auch im König­reich geltenden Diskri­mi­nie­rungs­verbot in Einklang bringen.“ Damit beschreibt die FAZ heute den Stand um die Debatte der Gehäl­ter­ge­rech­tigkeit in der BBC, die die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern in gleichen Positionen und anderes behandle. Die BBC habe zugesagt, bis 2020 die geschlechts­be­dingte Differenz der Gehälter abzuschaffen. Für Frauen und Männer

(E-Paper der FAZ vom 26.7.17, Ausgabe Nr. 171, S. 13)

ARD und ZDF zum Thema: In der Süddeut­schen Zeitung heißt es dazu bei der ARD, dass das "Persön­lich­keits­recht" und die "Vertrau­lichkeit der Verträge" die Infor­mation zu Gehältern schützen würden. Beim Mainzer Sender ZDF lautete die Formu­lierung auf Anfrage der Zeitung: "Bei der Vergütung von Leistungen gibt es keine Diffe­ren­zierung nach Geschlecht oder anderen Persön­lich­keits­merk­malen." TV-Debatte: Wer ist hier der Boss?

(Süddeutsche Zeitung vom 26.7., Ausgabe Nr. 170, S. 27, Medien)