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Beck: ARD und ZDF bis 2017 werbefrei / Neues Gebührenmodell

Die SPD-Medien­kom­mission habe sich dafür ausge­sprochen, die Rundfunk­gebühr langfristig nicht mehr davon abhängig zu machen, ob die Gebüh­ren­zahler Rundfunk­geräte vorhalten, berichtet epd Medien. Bei einer „behut­samen Abkehr von der Geräte­ab­hän­gigkeit“ müsse aber berück­sichtigt werden, dass eine ausschließlich auf Haushalte ausge­richtete Gebüh­ren­pflicht von der Europäi­schen Kommission als Subvention gewertet werden könnte, heiße es in einem Papier zur Neuordnung der Rundfunk­fi­nan­zierung, das die SPD-Medien­kom­mission am 11. März vorgelegt habe: SPD für „behutsame Abkehr“ von geräte­ab­hän­giger Rundfunk­gebühr (frei zugänglich)

Werbung könnte aus den Programmen von ARD und ZDF bis zum Jahr 2017 komplett verschwinden, wenn es nach Kurt Beck geht, schreibt Alexander Krei bei DWDL.de unter Berufung auf einen Bericht des Werbe-Fachblatts Kontakter. In zwei Stufen solle das Ziel erreicht werden, für das die Gebühren im Gegenzug erhöht werden sollen, aber nicht über die „als kritisch angesehene Grenze von 20 Euro pro Monat“. In den Ländern, die in der Rundfunk­kom­mission vertreten sind und am neuen Rundfunk­staats­vertrag arbeiten, herrsche Konsens darüber, dass Sponsoring nach 20 Uhr und an Sonn- und Feier­tagen ab 2013 aus dem öffentlich-recht­lichen Fernsehen verbannt wird. Ausge­nommen davon sollen große Sport­ver­an­stal­tungen sein – „also keine gänzlich neue Idee“: Beck will Werbung bei ARD und ZDF abschaffen (frei zugänglich)

Der medien­po­li­tische Sprecher der SPD, Marc Jan Eulmann, habe die Überle­gungen Becks gegenüber dem Kontakter bestätigt, berichtet die Berliner Zeitung. Wider­stand gegen die Pläne komme von der Organi­sation der Werbung­trei­benden im Marken­verband (OWM): ARD und ZDF ohne Werbung (frei zugänglich)

Zur Kontakter-Presse­mit­teilung: Beck will ARD und ZDF werbefrei machen (frei zugänglich)