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Berlinale-Bär für „Barbara“

Der Goldene Bär der diesjäh­rigen Berlinale gehe an den italie­ni­schen Film „Caesar Must Die“ der Regie-Brüder Taviani, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Gut schneide auch der deutsche Film ab: Christian Petzold erhalte den Regie-Preis für „Barbara“ (Produzent: Schramm Film), der Kameramann Lutz Reitemeier werde für seine Arbeit an einem chine­si­schen Histo­ri­en­drama geehrt: Christian Petzold gewinnt Silbernen Bären (frei zugänglich)

Der Goldener Bär für „Cesare deve morire“ der Gebrüder Taviani zeige, dass die Jury das Neue konse­quent beiseite lasse, schreibt Jan Schult-Ojala im Tages­spiegel: Die Bilanz der Berlinale (frei zugänglich)

Mit dem Goldenen Bären an Paolo und Vittorio Tavianis Gefäng­nis­drama „Cesare deve morire“ setze die Berlinale kein Aufbruchs­signal, schreibt Peter Körte in der Frank­furter Allge­meinen. Für Christian Petzold, dessen Film „Barbara“ mit Nina Hoss sich viele als Sieger gewünscht hätten, sei da nur der Regie­preis übrig geblieben: Kein Aufbruchs­signal bei Berlinale (frei zugänglich)

„Die 62. Berlinale hatte alles, was dieses Filmfes­tival braucht“, schreibt Andreas Borcholte bei Spiegel online: „Starke, politische Filme von jungen, engagierten Filme­ma­chern im Wettbewerb.“ So könne es Berlin locker mit Cannes und Venedig aufnehmen, schade nur, dass die Jury unter Mike Leigh ihre Bären so konser­vativ vergeben habe: Das richtige Festival, die falschen Preis­träger (frei zugänglich)

Zu den Preis­trägern der verschie­denen Jurys auf den Seiten der Inter­na­tio­nalen Filmfest­spiele Berlin: Preise & Ehrungen auf der Berlinale (frei zugänglich)