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Berlinale-Nachfolge-Debatte – Sektionschefs in Sorge um das Procedere

Ab Sommer 2019 brauchen die Filmfest­spiele eine neue Spitze. Die Zeit dränge, am Montag treffe sich eine Exper­ten­runde. Bei der Kosslick-Nachfolge gehe es auch um Struk­turen, berichtet Chris­tiane Peitz im Tages­spiegel. Es gehe dabei nicht um eine Chefper­so­nalie, sondern um eine neue Leitungs­struktur. Eine Entscheidung in diesem Jahr sei "kaum noch zu schaffen". Auch wundere man sich, "..dass die Kultur­staats­mi­nis­terin bislang weniger die Programm­macher in den Findungs­prozess einbe­zieht, als sich mit Wünschen von außen zu befassen." Forum-Chef Christoph Terhechte und andere Sekti­ons­chefs würden sich Sorgen "vor allem um das Procedere" machen, so Peitz weiter. Sie würden für ein mehrstu­figes Verfahren plädieren, für „die Klärung der Arbeits­teilung und -struk­turen, die Erarbeitung von Stellen­pro­filen und drittens eine inter­na­tionale Ausschreibung“, so Terhechte. Wie sieht die Zukunft der Berlinale aus?

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