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Bundeskulturministerium wieder gefordert – diesmal mit Unterstützung der SPD

Immer wieder einmal wiederhole der Deutsche Kulturrat die Forderung nach einem eigen­stän­digen Bundes­kul­tur­mi­nis­terium. Die SPD wolle sich im Falle einer Groko nun für die Schaffung eines Bundes­kul­tur­mi­nis­te­riums stark machen – und habe für dessen Ausge­staltung viele gute Ideen, berichtet Chris­tiane Habermalz auf Deutschlandfunk.de. Der Einfluss des Bundes auf die Kultur­po­litik hätte in den letzten Jahren zugenommen, und zwar nicht nur im Bereich des Budgets. Auch „die Aufgaben und der Einfluss der Kultur­po­litik des Bundes“ seien „stetig gestiegen – sei es durch die zahllosen Bundes­kul­tur­ein­rich­tungen – von Gropi­usbau bis Humboldt­forum – , vor allem in der Haupt­stadt Berlin, sei es durch Filmför­derung oder der Finan­zierung von Kultur­pro­jekten, oder kultur­po­li­tische Regelungen wie dem Kultur­gut­schutz­gesetz.“

In der Union und aber auch in den Ländern, die über die Kultur­hoheit verfügen „dürfte der Vorstoß auf wenig Gegen­liebe stoßen“ schreibt Habermalz weiter. Kultur­staats­mi­nis­terin Monika Grütters habe sich dazu „vorerst nicht äußern“ wollen.
Bundes­kul­tur­mi­nis­terium wieder gefordert Voller guter Ideen für ein Bundes­kul­tur­mi­nis­terium

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