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Cannes: „Traditionell nichts zu essen“ beim deutschen Empfang

Im Rahmen seiner Party­be­richt­erstattung von den Filmfest­spielen in Cannes schreibt Tobias Kniebe in der Süddeut­schen Zeitung auch über den „sogenannten ,Deutschen Empfang’“ mit Kultur­staats­mi­nister Bernd Neumann: Bevor man ein Ticket für die Minis­terrede zur Lage des Kinos bekommt, müsse man dreimal beim Stand der Promo­tio­na­gentur „German Films“ vorsprechen, die „Christian Dorsch, die amtie­rende Schlaf­ta­blette der deutschen Filmwirt­schaft, zu seiner kleinen bürokra­ti­schen Festung ausgebaut hat“. Auf dem Empfang selbst seien dann zum Beispiel Mario Adorf und Volker Schlön­dorff da, doch schon sehr bald treibe einen der Hunger weiter, weil es „bei den Deutschen tradi­tionell nichts zu essen“ gebe: Ja, wo saufen sie denn? (frei zugänglich)