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Deutsche „Opfer des auf Kriminalgeschichten fixierten Fernsehens“

Die „gefühlte Krimi­na­li­täts­tem­pe­ratur“ habe mit der Realität nichts gemein, „die Deutschen sind wie andere Nationen ein Opfer des auf Krimi­nal­ge­schichten fixierten Fernsehens“, zitiert das Hamburger Abend­blatt Christian Pfeiffer, Leiter des Krimi­no­lo­gi­schen Forschungs­in­stituts Nieder­sachsen. Deutschland sei nie fried­licher als derzeit gewesen. Ob Mord, Totschlag, Kinds­tötung oder Kindes­miss­handlung, beinahe alle Fallzahlen seien seit vielen Jahren konti­nu­ierlich rückläufig: „Aber nicht einmal fünf Prozent der von uns Befragten ahnten, dass wir seit dem Jahr 2000 einen Rückgang der vorsätz­lichen Tötungs­de­likte um 44 Prozent verzeichnen, und beinahe niemand schätzt richtig ein, dass der Sexualmord seit Mitte der 80er-Jahre von 50 auf zwei Fälle zurück­ge­gangen ist.“ – „Schul­po­litik erzeugt IS-Nachwuchs“