[Archiv] News bis 31.12.2021

Deutsche Produzenten trauern um Bernd Eichinger

Schockiert und tief erschüttert haben die deutschen Produ­zenten den vollkommen unerwar­teten Tod von Bernd Eichinger aufge­nommen. „Bernd Eichinger war einer der größten deutschen Produ­zenten, dass er nicht mehr da ist, reißt eine auf Jahre nicht zu schlie­ßende Lücke in unserer Branche“, sagte Alexander Thies, Vorsit­zender des Vorstands der Produ­zen­ten­al­lianz, am Diens­tag­abend in Berlin. „Mit seinem Denken in großen und größten Dimen­sionen hat er uns allen entschei­dende Impulse gegeben und das deutsche Kino mindestens in den letzten drei Jahrzehnten maßgeblich mitge­prägt. Unsere Gedanken sind auch bei seiner Familie, seinen Partnern und seinen Mitar­beitern.“

Bundes­kanz­lerin Angela Merkel schreibt zum Tod von Bernd Eichinger: „Unser Kino verliert mit ihm nicht nur den erfolg­reichsten Produ­zenten der letzten Jahrzehnte, sondern auch seinen leiden­schaft­lichsten Antreiber und Träumer. Millionen verdanken ihm berüh­rende Filmmo­mente. In seinen Filmen – von ‚Chris­tiane F.‘ über ‚Der Untergang‘ bis hin zum ‚Baader Meinhof Komplex‘ – wird Bernd Eichinger weiter­leben.“ Kondolenz der Bundes­kanz­lerin zum Tod von Bernd Eichinger (frei zugänglich)

Kultur­staats­mi­nister Bernd Neumann: „Ich bin tief schockiert über den Tod von Bernd Eichinger, der mitten aus dem aktiven künst­le­ri­schen Schaffen gerissen wurde. Bernd Eichinger war ein ganz Großer des Films – national wie inter­na­tional erfolg­reich als Autor, Regisseur und Produzent. Er hat den Film in den letzten Jahrzehnten so nachhaltig wie niemand sonst in Deutschland geprägt.
Er war Motor des deutschen Films – sein sicheres Gespür für Themen und Stoffe beein­druckte und begeis­terte Millionen von Zuschauern. Bernd Eichinger war auch Wegbe­reiter der Deutschen Filmaka­demie.
Er wird der deutschen Filmwelt und uns allen sehr fehlen. Deutschland hat seinen erfolg­reichsten Filme­macher verloren.“ Kultur­staats­mi­nister Bernd Neumann zum Tod von Bernd Eichinger (frei zugänglich)

„Abschied von einem ganz Großen“: Die Süddeutsche Zeitung bringt auf der dritten Seite einen Nachruf von Tobias Kniebe: Ich hatte einen Traum (frei zugänglich)